Pech gehabt – alles im Griff
Im Anschluss an ein mehrwöchiges Training von Unfallverhütung stand jetzt für die Teilnehmer(innen) des WP II Kurses im Jahrgang 9 die Vorbereitung auf das richtige Verhalten im Ernstfall auf der Tagesordnung.
Bei der Ausübung der Tätigkeit als Sporthelfer/in kommt es früher oder später zu Situationen, in denen sich ein Teilnehmer verletzt oder gesundheitliche Probleme auftreten. Diese Vorkommnisse können unerfahrene Sporthelferinnen und Sporthelfer so traumatisieren, dass sie ihre Angebote einstellen wollen. Deshalb ist eine gezielte Vorbereitung nicht nur im Sinne der Versorgung der Verletzten sondern auch zum Schutze der Sporthelfer wichtig.
Seit einigen Jahren kooperiert dafür die Gesamtschule Mittelkreis mit der DLRG OG Goch e.V.. Eine bestehende RUND (Realistische Unfall und Notfalldarstellung) -Gruppe innerhalb der DLRG, diesmal mit aktiven Mitgliedern, die an unserer Schule den Jahrgang 7 besuchen, waren geschminkt und mimten Verletzungsmuster für verschiedene Bereiche. Damit das sehr realistisch passierte, war der Unfallort die Mensa unserer Schule. Anschließend wird das spontane Verhalten noch analysiert sowie das korrekte Verhalten besprochen und eingeübt. Die Sporthelferinnen und Sporthelfer konnten erfahren, dass es einen Hintergrunddienst für sie gibt, an den sie sich wenden können, so dass die Verantwortung auch geteilt werden kann. Sie lernten kritische Situationen im geschützten Rahmen kennen, übten in Kleingruppen das Absetzen eines Notrufes, übten die PECH-Regel mit Anlegen eines Kompressionsverband ein, erfuhren Leitlinien für situationsgerechtes Verhalten und nicht zuletzt lernten sie ihre persönliche Rettungskette kennen.
Dankenswerter Weise gelang es der DLRG wieder, dass durch das Kennen lernen eines strukturierten Handlungsschemas den angehenden Sporthelferinnen und Sporthelfern die Angst vor Unfällen genommen wurde.





